Natur pur!

Da könnten sich unsere Gesundheitsökonomen vielleicht noch gute Ratschläge holen! (Dieses, auf rheumatologische Erkrankungen spezialiserte Hospital in Brighton/England, möge mir meine unpassende Anmerkung verzeihen!)

ELGA opt out – oder raus aus dem Nebel!

Seit 1.Jänner 2014 ist die ELGA – die elektronische Gesundheitsakte – Realität. Eine Realität allerdings, die sich als eine riesige Baustelle im Nebel präsentiert. Während Frau/Mann normalerweise das Betreten einer Baustelle verboten ist, wurden die ÖsterreicherInnen (und Ihre ÄrztInnen) ungefragt mitten hineingesetzt und müssen umständlich einen Weg aus dem Chaos suchen. Ein hilfreicher Hinweis ist dieser Link zum ELGA opt out. Zwar noch immer kompliziert aber machbar. Sollte sich in ein paar Jahren und nach vielen Millionen Euro das Gesamtwerk ELGA als fertig,  brauchbar und vor allem sicher erweisen – steht einer zweiten Chance ja nichts im Wege!

Dr.Stefan Frank lässt Herzen höher schlagen!

Wo finden sich denn noch verzauberte Plätze, auf denen die Welt  in Ordnung ist?  Wo  Romanheld Dr. Frank –  voll Tatkraft und Charme vor dem glitzernden Palast, kraftvollen Blicks, das graumelierte Haar fesch am Scheitel liegend, verweilt.   Die Schöne neben ihm, im rosa Badekleid,  ach Stethoskop so komm schon und erhör mein Pochen! Im 9. Wiener Gemeindebezirk!  Die Wiener Privatklinik wirbt dafür mit dem Versprechen des grössten Wohlfühlfaktors! In der Zeitschrift „People“ , dem Servicemagazin der Wiener Gebietskrankenkasse! Einen speziellen Wohlfühlfaktor im „Haus der Ärzte für Ärzte“ brauchen freilich auch die dort angestellten ÄrztInnen, weil die Entlohnung allein kann …

Kaffeekapsel wird Medikament!

Seit Menschengedenken, dem medizinischen jedenfalls, hat Kaffee den Blutdruck erhöht. Schon das Aroma in der Nase ließ das Schlaganfallrisiko steigen und Generationen von Hochdruckpatienten haben traurig am Cafe Haag genippt! Alles nicht wahr – überbringt uns die neueste  Ausgabe des ärztemagazin die freudige Nachricht. So ein Zufall, daß die Forschungsergebnisse aus Lausanne kommen, wo auch das riesige Nestlé Institute of Health Sciences steht und Nestle stolz auf eine „Zusammenarbeit mit den meisten Hochschulen und Universitätskliniken“ verweist.  Egal – man kann also mit Nespresso Kapseln offiziell langfristig den Blutdruck senken, vielleicht lassen sich die Krankenkassen dazu überreden die Kosten zu übernehmen!

Medikament sucht Arzt!

Über viele Jahrzehnte war der Verkauf von Antibiotika in Mexiko ohne ärztliche Verordnung in der Apotheke möglich. Nach der Einführung der Rezeptpflicht haben die Apotheker eine sehr kreative Lösung gefunden: von den Apotheken bezahlte ÄrztInnen sitzen im Laden und stellen die erforderlichen Rezepte aus! Das nennt man Kundenfreundlichkeit!